VHS Satrup auf den Spuren von Winston Churchill in London
02.02.2010

„Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann“. Dieses Zitat von Winston Churchill, einem der wohl bedeutendsten britischen Staatsmännern des 20. Jahrhunderts und unser Gastgeber in London, gibt sicherlich das Gefühl unserer Reisegruppe des Englischkurses der VHS Satrup wieder, die am 19.01.2010 von Hamburg Richtung London Heathrow abgehoben hat.

Bei Kälte und viel Schnee haben wir Deutschland den Rücken zugewandt und sind bei milden Temperaturen in England gelandet. Schon der Anflug auf einen der weltweit größten Flughäfen war für den ein oder anderen atemberaubend. Obwohl nur eine gute Flugstunde entfernt, meint man doch in eine andere Welt einzutauchen; und das nicht nur wegen des doch anfangs verwirrenden Linksverkehrs.
Mit der London Underground fing nach Ankunft das erste Erlebnis an. Auf dem Weg in unser gebuchtes Hotel, dem 5 Sterne Haus „Hyatt – The Churchill“, und aus meiner Sicht einem der schönsten Hotels mit dem besten Service in London, konnte unsere Gruppe direkt in die pulsierende Hauptstadt Englands eintauchen. Es ging quer durch das unüberschaubare U-Bahn-Labyrinth, mit ellenlangen Rolltreppen und Tausenden von entgegenkommenden Menschen. Angekommen im Hotel hat sich der Puls dann wieder etwas beruhigt, bis wir, nachdem wir unsere wunderschönen Zimmer eingenommen hatten, wieder mit der Tube (so wird die U-Bahn in London genannt), Richtung Covent Garden aufgebrochen sind, dem ursprünglich größten Gemüse-, Obst- und Blumenmarkt der britischen Inselwelt. Heute eine Attraktion, weil man dort immer gute Nachwuchsmusiker oder Künstler antrifft, die kostenlos Ihre Talente darstellen.
Gestärkt mit englischem Tee ging es dann weiter zur beleuchteten Tower Bridge, die sich uns in ihrer ganzen Schönheit am Abend darbot. Ich kann sicher für alle Teilnehmer sprechen, wenn ich sage, daß dies zu den schönsten Momenten der Reise zählte, und auch mich, die schon in London gelebt hat und unzählige Male vor Ort war, immer wieder begeistert.
Unser Abendessen haben wir dann an der Themse auf der anderen Flußseite eingenommen. Nach einem Absacker im Hotel mußten wir dann gegen Mitternacht aufgeben; man bedenke ja auch noch die Zeitverschiebung!
Am nächsten Morgen beeindruckte uns das Hyatt dann mit einem exquisiten Frühstücksbuffet mit offenem show-cooking. Es fehlte an nichts: neben den unzähligen Köstlichkeiten wurden auch frisch gepresste Säfte und Eierspezialitäten angeboten, die frisch auf unseren Wunsch zubereitet wurden sowie weitere Highlights, die sicher nicht jedes Frühstücksbuffet bietet. Gestärkt und in Vorfreude auf das gebuchte Dinner im Hotel fuhren wir dann wieder durch unsere schon lieb gewonnenen U-Bahn-Schächte zum Buckingham Palace. Wie sich das gehört, wenn Satrup anreist, war auch die Queen zugegen. Leider hatte sie aber gerade keine Zeit für uns! Weiter ging es über Westminster Abbey und Big Ben zum Piccadilly Circus und danach natürlich ins wohl bekannteste Kaufhaus „Harrods“. Leider war es unmöglich dieses „Anwesen“ in der Kürze der Zeit gründlich zu erkunden. Wir haben aber das ein oder andere kaufen können um uns damit schon auf die geplante Shopping-Tour auf der Oxford Street vorzubereiten, die für den Nachmittag geplant war.
Am frühen Abend ging es dann mit Tüten bepackt und schon schmerzenden Füßen zurück ins Hotel, denn alle haben sich schon auf das Abendessen in dieser einfach nur schönen Atmosphäre am knisternden Kamin gefreut. Nach einem Aperitif in der Churchill Bar, die wirklich Geschichte wiedergibt und einen in die damalige Zeit, in der Churchill auch Premier war, zurückversetzen konnte, haben wir unser 3-Gänge-Menü sehr genossen.
Am nächsten Morgen war auch schon frühes Aufstehen angesagt, denn unser Flug startete um 9 Uhr.

Wir sind wieder heil in Hamburg gelandet und schauen auf eine lustige und beeindruckende Reise zurück.
Um auf das Eingangszitat zurückzukommen: die Dinge, die London uns zugemutet hat, konnten wir verdauen! Das Miteinander in der Gruppe war schön und stimmig und es hat sich gezeigt, daß sich schöne Freundschaften über die Kurse der VHS bilden können.
Vielleicht beim nächsten Mal New York?

Brita Delfs 25.01.2010



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